Truman Capote – Kaltblütig

1959 richten zwei Kleinkriminelle die vierköpfige Familie Clutter in ihrem Farmhaus in Holcomb Texas kaltblütig hin. Ein Verbrechen, das bis heute Menschen auf der ganzen Welt beschäftigt. Aktuelle Erfolge von True Crime Formaten bei netflix & Co oder die anhaltende Popularität von Autoren wie Mark Benecke, Tsokos oder Schirach belegen die ungebrochene Faszination für wahre Verbrechen. Eines der ersten, modernen Werke und vielleicht so etwas wie der Urtext des zeitgenössischen True Crimes ist Kaltblütig von Trueman Capote. Der Roman ist als „Wahrheitsgemäßer Bericht über einen mehrfachen Mord und seine Folgen“ untertitelt und sicher einer der besten seines Genres. Umfassend recherchiert, in exakter und nüchterner Sprache geschrieben, spannender und tragischer als jede Fiktion blickt Capote klug und mit der nötigen Distanz auf die Geschehnisse in Holcomb. Und schon Sherlock Holmes wusste: die Realität ist grausamer als jede Fiktion.

Kaltblütig bei Rowohlt