Jeff VanderMeer – Auslöschung

„Palim, Palim, ich hätte gerne eine Flasche Pommes Frites!“ Nonstop Nonsens – klingt nach einer Sendung von Didi Hallervorden. Ist es auch. Steht man phantastischer #Scifi Literatur und/oder psychoaktiven Substanzen im Allgemeinen eher skeptisch gegenüber, mag man es für den passenden Hashtag halten, um #AUSLÖSCHUNG von Jeff VanderMeer zu taggen. Der finstere, tief melancholische Auftakt der Scifi-Triologie des Autors ist wie #Lakritze oder der 18. Geburtstag – die einen feiern, die andern reihern. Auf jeden Fall ist das Werk einschlägig ausgezeichnet und für jeden, der sich drauf einlässt, ein echtes, ein ungeahntes Leseerlebnis. Die Realität wird bis auf Nukleinbasen-Ebene dekonstruiert, zerfasert, gesprengt und aufgelöst, um sodann mit dem Unglaublichen zu einem ganz und gar neuen, ungeahnten und monströsen Hybrid verwoben zu werden. Und auch wenn es zumeist sträflich ist, literarische Vorlage und filmische Umsetzung über mediale Grenzen hinweg miteinander zu vergleichen, sei dieser Blick bei #Anihilation gestattet. Findet doch der Film hier und dort visuelle Lösungen für die surreale Wahrheit in #AreaX – so wunderschön, so grausam, so beängstigend –, wo die eigene Vorstellungskraft zuweilen scheitert. Scheitern soll und muss. Und es geschieht etwas Außergewöhnliches: Kopf- und Leinwandkino verschmelzen zu einem intermedialen Hybrid – zu schön, um wahr zu sein. Zu grausam, um wahr zu werden. „Ham se denn ‘ne Flasche dabei?!“ ___

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