H.G. Wells – Krieg der Welten

May I introduce you to: the Queen-Mother of alle fiese #Alien-Möppes (und #Alf) in Funk und Fernsehen aka. #Marsianer aka. die #Dreibeiner. Zugegeben, um zu Beginn des 21. Jhdt. auf dem Mars intelligentes Leben in fliegenden Riesenpatronen zu vermuten, muss man wohl hinter dem Mond leben, vor 120 Jahren sah das allerdings noch ein bisschen anders aus. Nur ein Jahr nach Stokers #Dracula, von dem an dieser Stelle noch zu sprechen sein wird und der seinen Schrecken in der Vergangenheit sucht, wendet sich H.G. #Wells der (nahen) Zukunft und den unbekannten Weiten des Alls zu, inszeniert hienieden einen ungleichen Krieg zwischen Mensch und Marsmensch-Alien-Maschinen-Hybrid-Dingsi und macht als Ursprung allen Übels den Mars dingsifest – seines Zeichens und namentlich Planet des Krieges. Dieser Krieg gestaltet sich nun gleichsam grausam wie realistisch und so nimmt es auch nicht wunder, dass die geschickt inszenierte Hörspiel-Version des Textes durch Orson Welles noch im Jahr 1938 für, sagen wir mal, Irritationen in der Tagesroutine einiger Radiohörer im Großraum New York geführt haben soll. So will es zumindest die Legende. Wie dem auch sei – mitten rein in die Industrialisierung, nicht lange, bevor der erste Weltkrieg als furchtbarer, nie dagewesener Waffengang aus Stahl und Menschenfleisch das Zeitalter der Maschinen auf die Schlachtfelder der Welt führt, zermalmt und verkokelt H.G. Wells schon mal nonchalant einen Großteil der europäischen Bevölkerung und des weltbeherrschenden, englischen Königreichs mechanisch-automatisch. Das hat was Seherisches. Irgendwie. Auf jeden Fall ist KRIEG DER WELTEN sowas wie ein Urtext für alles, was heute als #SciFi durch die mediale Welt warpt. Das Buch lesen Ihr müsst!

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