David Monteagudo – Ende

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Ein abgelegener Ort in den Bergen, eine Gruppe alter Freunde, die sich nach langer Zeit in der Abgeschiedenheit wiedertreffen. Einer, der nicht erscheint. Einer, dem offenbar übel mitgespielt wurde. So beginnen Horrorfilme. Was David Monteagudo in seinem Roman ENDE auf 350 Seiten entfaltet ist genau das: Horror. Jedoch einer, der ohne Blut, Gewalt und drastische Bilder auskommt. Ein buchstäblicher horror vacui, Angst vor der Leere. Dem Nichts. Denn nach einem nächtlichen Stromausfall beginnen die Gruppenmitglieder einer nach dem anderen zu verschwinden. Einfach so. Lautlos, atemlos, gnadenlos. Nach und nach werden sie weniger, auf den leeren Straßen, unter dem leeren Himmel. Bis nichts mehr bleibt. Bis zum Ende.

Ende beim Rowohlt Verlag

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